Kanada: Lockerung der Einwanderungspolitik für internationale Studierende

Die kanadische Regierung gab kürzlich bekannt, dass sie die Zahl der Plätze, an denen sich internationale Studierende um eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung bewerben können, seit 2012 erhöht hat. Darüber hinaus werden ausländische Doktoranden seit November 2011 im kanadischen Federal Skilled Worker Program gelistet. Der Direktor der kanadischen Einwanderungsbehörde erklärte, dass die Gesamtzahl der Einwanderer nach Kanada im Jahr 2012 zwischen 240.000 und 265.000 liegen werde. Ab 2012 werden jährlich 1.000 Plätze für Bewerber des Federal Skilled Migration Program bereitgestellt, die nicht die kanadischen Voraussetzungen erfüllen. „Canadian Experience Class“ (CEC) mit bedingtem Promotionsrecht. Im Jahr 2012 wird die Zahl der „Immigration Canada Experience“-Studierenden 500 mehr sein als im Jahr 2011 und somit 7.000 erreichen. Die kanadische Regierung verfolgt bei ihrer Einwanderungspolitik, die ausländischen Studierenden zugutekommt, drei Hauptziele. Erstens sollen talentierte Studierende gehalten und verhindert werden, dass hochqualifizierte Studierende aus dem Ausland zur Rückkehr nach China gezwungen werden, weil sie die siebenjährige Wartezeit nicht abwarten können. Zweitens soll das Durchschnittsalter der Einwanderer gesenkt werden. Drittens zeigen Statistiken, dass ausländische Studierende mit kanadischem Abschluss, Berufserfahrung in Kanada, besseren Englisch- oder Französischkenntnissen tendenziell erfolgreicher sind als gleichaltrige Kanadier und auch ein höheres Einkommen erzielen.
Der Direktor der kanadischen Einwanderungsbehörde ist der Ansicht, dass die „empirische Einwanderung aus Kanada“ künftig die wichtigste Einwanderungsform sein dürfte; die Zahl der Einwanderer in Kanada ist jedoch weit höher als in anderen Industrieländern. Angesichts der stetig wachsenden Bevölkerung muss die Regierung die nachhaltige Entwicklung des Landes berücksichtigen, beispielsweise die Frage, ob ausreichend Arbeitsplätze und ein hohes Maß an sozialen Leistungen bereitgestellt werden können.
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