Viele der indischen Business Schools und Ingenieur-Schulen Geschlossen

Die Associated Chambers of Commerce and Industry of India (ASSOCHAM) veröffentlichte Ende letzten Monats einen Bericht mit dem Titel „Die Schließung vieler Business Schools und Ingenieurhochschulen und die Schwierigkeiten großer Unternehmen“. Der Bericht wies darauf hin, dass sich die Zahl indischer MBA-Studenten fast vervierfacht hat – von 95.000 im Juli 2006 auf 360.000 im Dezember 2011. Die Beschäftigungsmöglichkeiten für MBA-Absolventen haben sich jedoch nicht im gleichen Maße verbessert. Der indische Industrie- und Handelsverband wies darauf hin, dass die Hochschulrekrutierung von Unternehmen im Jahr 2012 im Vergleich zu 2009 um 401 TP3Billionen zurückgegangen ist. Der Bericht betont, dass außer an den 20 besten Business Schools in Indien nur 101 TP3Billionen Absolventen unmittelbar nach ihrem Abschluss eine Arbeit finden können. Im Jahr 2008 hatte diese Quote noch 541 TP3Billionen betragen. Im Jahr 2012 schlossen in Großstädten wie Neu-Delhi, Mumbai, Bangalore, Ahmedabad, Kolkata, Lucknow und Dehradun mehr als 180 Business Schools aufgrund mangelnder Studentenzahlen. Darüber hinaus stecken über 160 weitere Business Schools in Schwierigkeiten und werden voraussichtlich 2013 schließen.
DS Rawat, Generalsekretär der Federation of Indian Chambers of Commerce and Industry, wies darauf hin, dass einer der Hauptgründe für die großflächige Schließung von Business Schools die rasante Expansion von Management-Colleges im zweiten und dritten Studiengang sei, deren Qualität jedoch nicht gewährleistet werden könne. „Hunderte von Ingenieur- und Management-Colleges wurden eröffnet, doch die meisten Manager konzentrieren sich auf den Campus-Ausbau und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Kaum jemand kümmert sich um die Infrastruktur und den Aufbau von Fakultäten, noch ist man sich der Notwendigkeit bewusst, ausreichend praktische Möglichkeiten für die Studierenden zu schaffen.“
Der Bericht der indischen Industrie- und Handelskammer wies auch darauf hin, dass Wirtschaftshochschulen angesichts des neuen globalen Wirtschaftskontexts Lehrkräfte fortbilden und weiterbilden müssen. Viele Wirtschaftshochschulen sind dazu jedoch nicht in der Lage, was die Inhalte ihrer Kurse oft überflüssig macht. Lavot sagte, wenn der Lehrplan der Wirtschaftshochschulen nicht den Bedürfnissen der Unternehmen entspreche, hätten ihre Absolventen nicht die erforderliche Beschäftigungsfähigkeit und würden nach dem Abschluss arbeitslos sein. Die einzige Option für Wirtschaftshochschulen könne nur die Schließung von Hochschulen sein.
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